Energiewende fängt im eigenen Keller an

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Das politische Augenmerk ist derzeit sehr auf die Stromerzeugung gerichtet und zu wenig auf den, mengenmäßig mindestens ebenso wichtigen Wärmemarkt.  Aus europäischer Sicht besteht ein großer Nachholbedarf bei der technischen Verbesserung des Wärmemarktes. Rund 120 Millionen Wärmeerzeuger in Europa sind nicht zukunftsfähig, da sie nur den Effizienzklassen C und D zu-zuordnen seien. Mit modernen Holz- und Pelletanlagen sowie Gas- und Ölbrennwertgeräten in Verbindung mit einer Solaranlage erreicht man die Effizienzklassen A, A+, A++. Bei der Heizungstechnik geht es nicht mehr nur um ein Produkt,  sondern um ein Gefüge und eine Methode für eine optimale Kombination effizienter fossiler Systeme zur Nutzung erneuer-barer Energieträger, wie z. B. Pellets und ergänzender Solarthermie, zu verwirklichen. Wir sprechen in Deutschland immer-hin von einer Energiewende und nicht von einer Stromwende. Natürlich ist es einfach die Verantwortung auf die Politik zu schieben. Persönlich Verantwortung zu übernehmen ist jedoch genauso wichtig und effizient. Die Eigenverantwortung bezüglich einer Heizungsmodernisierung entlastet nicht nur die Heizkosten, sondern jeder leistet damit einen Beitrag zur Energiewende. Dieser fängt nämlich im eigenen Keller an.

02.09.2014